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Thursday, May 19, 2005

Für alle, die mich schon vermisst haben. Es gibt mich noch.

Die letzten drei Tage waren so gefüllt mit der Rückfahrt von Santa Cruz nach Los Angeles, den ersten beiden Tagen auf der Purpose Driven Church Konferenz in Saddleback und einer Unmenge von Gesprächen, dass ich zwischenzeitlich mit über 100 Mails im Rückstand war. Jetzt bin ich wieder halbwegs auf dem Laufenden und komme dazu, ein paar Zeilen in mein Tagebuch zu schreiben.

Die Menge an Eindrücken der letzten Tage aufzuarbeiten, wird wohl noch ein paar Wochen brauchen. Ich werde versuchen heute im Laufe des Tages einige davon mit euch zu teilen ...


Sunday, May 15, 2005


Moutainbike County

Das Muss-Foto aus San Francisco

Baybridge

Nebel über der Golden Gate Bridge

Die bekannte Seite von San Francisco

Eigentlich habe ich noch ein paar Fotos, die ich gerne zeigen würde, aber im Moment mag mich die Software nicht mehr. Vielleicht habe ich keinen Platz mehr auf dem Server. Ich werde jetzt erst einmal aufstehen und später versuchen noch ein paar Bilder zu laden.

Gestern Nachmittag ist es richtig ungemütlich geworden in San Francisco. Plötzlich lag der Nebel nicht mehr nur über der Golden Gate Bridge, sondern ist mit einer ganz ordentlichen Brise in die ganze Stadt gezogen und die Temperatur ist um fast 10 Grad gefallen. Heute Morgen liegt der dichte Nebel auch über der Monterey Bay und man kann vom Hotelzimmer kaum das Wasser sehen. Hoffentlich wird das heute noch ein bisschen besser.

Eben habe ich im Fernsehen gelernt, dass alles ganz einfach ist. Wir müssen nur in der "zone" leben, d.h. in der Zone Gottes, und schon ist alles ganz easy. Man hat ein aufregendes und erfolgreiches Leben und der Segen Gottes versorgt einen mit Gesundheit, Sicherheit und Erfolg.

Ausserdem kämpfen hier wohl alle Fernsehprediger mit den Auswirkungen des Tzunami im Dezember. Die Amerikaner haben ihr Geld lieber den Flutopfern gespendet und dabei ihre Fernsehprediger vergessen. Ich habe einen sehr deutlichen Aufruf von Robert Schuller gesehen. Er braucht nur 50 Millionen Dollar, weil die Kassen im Moment leer sind (die Spendeneinnahmen müssen seit Anfang des Jahres dramatisch zurückgegangen sein). Muss man das alles verstehen???


Saturday, May 14, 2005


Noch ein Nachtrag zu Origins

Ich bin immer noch dabei, die Eindrücke aus LA zu verarbeiten. Die ganze Veranstaltung hat mich doch sehr überrascht. Es ist im Moment schwierig, die Gedanken dazu in kurzen Worten niederzuschreiben. Mir ist das beim Versuch deutlich geworden, die einzelnen Sessions zusammenzufassen (Hallo Fabian, schade dass Du nicht hier warst. Du hättest das sicherlich geschafft ). Hier passiert gerade etwas, dass für mich deutlich näher an allem dran ist, was ich theologisch und praktisch denke, als alles andere, was ich bisher aus Amerika gehört, gelesen und gesehen habe (und ich hatte gestern unterwegs kurz die Gelegenheit, in einen der hiesigen christlichen Radiosender hineinzuhören - wenn ich diese Dinge höre, dann fällt mir echt nichts mehr dazu ein ...).

Wer von euch an detaillierten Informationen zu den einzelnen Sessions und zu Eindrücken von Origins interessiert ist, der kann auch in die Blogs von Steve Watson und Max Wilkins reinschauen.

Die beiden waren echt fleissig bei der Sache.


Zuletzt noch ein paar erste Impressionen aus Santa Cruz:

Bild 1 und 2 sind der Blick aus meinem Hotelzimmer (sorry, wenn jetzt ein paar Leute neidisch werden )




Ich werde mich jetzt bald aufmachen nach San Francisco. Morgen gibt es dann bestimmt wieder ein "paar" neue Bilder ... muss gleich mal nachschauen, wieviel Speicherplatz ich bei Xanga eigentlich habe ...



Etwas verwundert war ich schon, als oben im Nationalpark auf einmal zwei Reisebusse standen. Die Straße hinunter war aber wesentlich besser ausgebaut und ich hatte wirklich Glück, dass ich von der südlichen Seite in den Park hineingefahren war (es macht nämlich mehr Spaß, die schmale Straße hinauf und die breite Straße hinuter zu fahren, als umgekehrt). Ach übrigens ein kleiner Nachtrag noch. Cabrio fahren hat auch ein Problem - ich habe heute einen leichten Sonnenbrand auf den Unterarmen). Weiter ging es dann durch das Central Valley. Erst ein Stück weiter nach Norden und dann direkt nach Westen in Richtung Pazifik.


Eine Straßenkreuzung in Fresno

Der Highway Richtung Westen

Cabrio fahren in Kalifornien

Die letzten Kilometer haben plötzlich echt heimatliche Gefühle aufkommen lassen. Nachem alle anderen Landschaften vorher völlig anders und exotisch waren, ist die Vegetation und die Umgebung in den letzten Hügeln vor der Küste plötzlich mitteleuropäisch. Man fährt zuerst durch Mischwälder und fühlt sich eher im Pfälzer Wald, als in Kalifornien. Das letzte Stück erinnert dann stark an Dänemark oder die holländische Küste. Seltsam, nach all den fremden Eindrücken.
.....



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